samedi 24 décembre 2011

Les encoches "Schrotlöcher"


D

Es sind in den oberen Fensterbalken eingemeisselte Nischen, welche sich immer über einer Kellertreppe befinden/befanden.  Diese Nischen, Schrotlöcher genannt, dienten zum Abstemmen von Holzbalken (Schrotbaum) gegen den Boden, um somit mit Seilen und/oder Seilwinden Fässer in/aus den/dem darunter gelegenen Keller zu senken/heben/schleifen/ziehen. Der obere Teil der kleinen Nischen ist tiefer als der untere, welcher abgeflacht ist, währenddem der obere waagerecht ist. Der Berufsstand der Schröter wurde «Weinschröter» genannt. Der Name «Schröder» soll von den Schrötern herrühren. Weil die Fässer bis zu einer Tonne schwer waren, mussten Fachkräfte diese Arbeit verrichten um das kostbare Gut sicher ablagern zu können. Schrotlöcher befinden sich noch etliche im Giebel alter Patrizier-, Bürgerhäuser und Refugien der Stadt Luxemburg. Diese Zunft gab es schon vor Christus bis ins 19. Jahrhundert und zuletzt noch um  z.B. Bierfässer zu heben/senken (Bierschröter).

F

Les Schrotlöcher sont des encoches visibles dans la façade en haut d’une fenêtre et d’une porte de cave. Elles présentent une partie creuse et horizontale en haut permettant le calage d’une poutre/arbre qui servait à descendre moyennant un genre de treuil les gros fûts de vin. La corporation des Schröter existait déjà avant notre ère et elle avait une grande responsabilité de par sa mission délicate. Le nom de famille Schroeder est dérivé de cette corporation des Schröter. On trouve encore 8 de ces témoins d’une époque révolue en Ville haute, notamment dans les façades des anciens refuges d’abbayes et de cloîtres.


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